ich wollte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich für die Einführung der Luftverkehrssteuer bedanken -- sie sparen mir dadurch jährlich um die 1.000 Euro!
Wie? -- Ganz einfach: anstatt zweimal pro Jahr nach Thailand zu fliegen, lege ich beide Urlaube zusammen und bleibe beim ersten -- und jetzt einzigen -- Aufenthalt dann einfach länger.
Dadurch spare ich:
(durchschnittlich) 650,- Euro für den (bisher) zweiten Hin- und Rückflug
25,- Euro für die Bahnfahrt zum Flughafen
(ca.) 200,- Euro für Strom und Gas*
(ca.) 100,- Euro für Lebensmittel*
Außerdem: 20+ Stunden im Flugzeug
Also, noch einmal, vielen Dank für die Luftverkehrssteuer, deren Einführung mich mein Reiseverhalten hat überdenken lassen und mir damit einiges an Geld spart!
* geschätzte Ersparnis durch geringere Heiz- und Stromkosten, weil die vier Wochen aus dem Sommer jetzt im Winter in Südostasien verbracht werden; außerdem niedrigerer Verbrauch von Lebensmitteln zur warmen Jahreszeit
Schon bei Obamas Deutschlandbesuch vor ein paar Jahren und seiner Rede am Großen Stern in Berlin habe ich mich gefragt, weshalb soviele Deutsche den Mann gut finden und begeistert seinen Worten lauschen.
Zwischenzeitlich hat er seine großen Versprechen -- wie es schon zu erwarten war -- nicht gehalten. Denn statt z.B. das Gefangenenlager Guantanamo aufzulösen, wie er es während des Wahlkampfes 2008 immer und immer wieder betont hatte, ist dies bis heute nicht geschehen.
Heißt im Klartext, daß seit knapp vier Wochen sowohl Ausländer als auch Amerikaner auf US-Boden verhaftet und ohne ein Recht auf Anwalt oder Gerichtsprozeß für unbestimmte Zeit nach Guantanamo verschleppt werden können.
Die Aushöhlung von Grundrechten ist also in vollem Gang. Doch von den republikanischen Kandidaten für die Präsidentenwahl 2012 spricht sich nur Ron Paul vehement gegen Obama und sein Gebaren aus.
Auch sonst ist in den Medien nicht viel darüber zu hören. Umso besser, daß es Kritiker wie z.B. Reverend Manning gibt, dessen Videoclips auf Youtube zu sehen sind und in denen er sich für die lt. US-Verfassung zugesicherten Grundrechte und deren Verfechter Ron Paul ausspricht:
Was Gewerkschafter von denjenigen halten, deren Rechte sie vertreten, lässt sich in der aktuellen Ausgabe der Berliner Zeitung nachlesen. Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger wird darin mit folgender Aussage zitiert:
"Anton Schlecker trägt als Eigentümer persönlich die Verantwortung für seine Beschäftigten. Eigentum verpflichtet."
Was ein Zusammenhalt unter Nachbarn doch Gutes bewirken kann: Letzten Sonntag sind die Neighbors from Hell ausgezogen!
Nach fünf Monaten ständigen nächtlichen Kraches haben alle Mietparteien hier im Haus wieder ihre Ruhe.
Der Weg dahin war nicht ganz einfach -- so haben wir insgesamt ca. fünf Schreiben mit allen Unterschriften an die Vermietergesellschaft geschickt und waren auch allesamt dreimal persönlich zum Gespräch dort. Dazu kamen mehrere Beschwerdetelefonate und natürlich die divesen Konfrontationen mit den Mietern selbst.
Jetzt kann man in der eigenen Wohnung wieder entspannen...
Vor drei Tagen hat ein Zollbeamter am Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi nach Durchschreiten der Sicherheitsschleuse die Abtastung seines Körpers verweigert und einen Sicherheits-Mitarbeiter auf die Ohren geschlagen.
Der von einer Sicherheits-Kamera aufgenommene Vorfall kann auf YouTube angesehen werden:
P.S: Wenn mein Thailändisch jetzt nur schon gut genug wäre, um problemlos und schnell alle thailändischen Kommentare lesen und verstehen zu können...
Bereits 1995-96 beginnt Larry Page, die Informationen im Internet zu sortieren und zu bewerten, und zwar anhand aller auf einer Webseite eingehenden Links. Dazu holt er sich Unterstützung u.a. bei Sergey Brin, einem Mathegenie.
Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch ein paar weitere Computerspezialisten, die sich mit der Suche im Internet befassen. Doch es sind Brin und Page, die die größten technischen Fortschritte machen. Ihre zuerst noch BackRub genannte Unternehmung wird im September 1997 in Google umbenannt und ein Jahr später als Firma eingetragen. Zum gleichen Zeitpunkt stellen sie auch ihren ersten Mitarbeiter ein, einen Kommilitonen aus Stanford.
Schon relativ schnell ist ihnen bewusst, dass zur weiteren Expansion der Suchmaschine einiges an Geld benötigt wird. Denn die stetig und vor allem rapide wachsende Zahl an Internetseiten verlangt eine damit schritthaltende Ausstattung an Hardware. Daher bleibt den beiden 1999 nichts anderes übrig, als auf die Suche nach Wagniskapital zu gehen. Fündig werden sie u.a. bei John Doerr von Kleiner Perkins und Mike Moritz von Sequoia Capital, die die beiden Unternehmensgründer richtig einzuschätzen wissen und dann auch sogar zusammen investieren -- etwas, das bis dahin noch nicht vorgekommen war.*1
Da das Unternehmen aber in den roten Zahlen steckt und noch keine größeren Einnahmen absehbar sind, müssen die Googler bei allem, was sie machen, auch immer sehr genau auf die Kosten achten. Dies führt zu einigen findigen Lösungen, wie z.B. der extremen Überbelegung ihres Serverabteils bei Exodus oder aber der Übertragung aller Daten von einem neuen Serverstandort (an der US-Ostküste) innerhalb eines kurzen Zeitraumes, weil der Betreiber diese kurzfristige Extremnutzung automatisch herausrechnet und sich nicht bezahlen lässt.
Kurze Zeit später fängt Google dann aber bereits mit dem Bau eigener Datenzentren an. Nachdem Standorte gefunden sind, die den Anforderungen entsprechen, wird mit den Vertretern von Städten und Energieunternehmen verhandelt. Auch dabei lässt man nicht locker, die gewünschten Konditionen zu erhalten und dadurch viele Dollar einzusparen: "Then Google worked with the state to get fifteen years of tax relief, only the second time in Oregon history that a company had received a break of that length."*2
Steven Levy erläutert dann aber, wann und auf welche Weise Googles Haupteinnahmequellen, AdWords und AdSense, ins Leben gerufen werden und wie sie funktionieren. Und dass von Anfang an die komplette Geheimhaltung aller Informationen bezüglich dieser Gelddruckmaschinen ganz, ganz wichtig ist. "Those who knew the secret -- virtually everyone working at Google -- were instructed quite firmly to keep their mouths shut about it."*3 Ein Grund dafür ist natürlich, einen der größten und finanzstärksten Player nicht auf sich aufmerksam zu machen: "The new CEO [Eric Schmidt] was worried about Microsoft. In the 1990s, at Sun Microsystems and then as leader of the networking company Novell, Schmidt had seen what happened when the 800-pound gorilla of high tech had awakened to a threat to its livelihood, the Internet."*4
Der Autor betont die Bedeutung von Eric Schmidt für das Unternehmen, ganz besonders in seinen Anfangsjahren und zum Zeitpunkt von Googles Börsengang im Jahre 2004. Zum Beispiel mit dem Hinweis auf Schmidts Funktion, eine Art Puffer zwischen den Gründern und der Außenwelt darzustellen. Aber auch, um ihre Aussagen näher zu erklären und ihre Ansichten als Technik-Geeks verständlicher zu machen.
Leider (aber vielleicht insgesamt besser für das Buch) geht Steven Levy nicht der Frage nach, ob Google ohne einen CEO von außen nicht ebenso gut gefahren wäre. Wenn z.B. Larry Page die Rolle offiziell eingenommen und behalten hätte. Denn neue Produkte werden bei Google entweder von den eigenen Technikern erdacht und entwickelt oder aber in Form eines anderen Unternehmens dazugekauft. Und vielleicht bremst Eric Schmidt einige neue Ideen und Dienste, die Sergey und Larry ohne ihn vielleicht in Angriff nehmen würden.
Neben dem Einblick in die Entstehung von Google Search und dem Ad-Network beschreibt Levy die Anfänge und die beteiligten Personen bei vielen weiteren Produkten -- darunter einige Knaller wie YouTube, Gmail, Android und Earth, aber auch Rohrkrepierer wie Knol und Google Video. Und er geht auf die (teilweise mit großem Paukenschlag der Öffentlichkeit vorgestellten) Dienste Buzz, Wave und +1 ein, Googles erste drei Schritte in Richtung eines Social Networks.
Gut ist auch das sechste Kapitel, das sich mit Googles Markteintritt in China beschäftigt. Trotz einiger Bedenken vor allem bei Sergey Brin entscheidet man sich, seine Suchdienste auch im Reich der Mitte anzubieten -- selbst wenn das bedeutet, den Forderungen der Regierung nach Selbstzensur nachzugeben. Googles Offenheit im Umgang mit den Nutzern führt aber dazu, dass man auf jeder Seite mit ausgeblendeten Suchergebnissen darüber informiert, dass hier etwas blockiert wurde.
Das China-Abenteuer findet dann aber weitestgehend sein Ende, als Hacker in Googles interne Systeme eindringen und sowohl Unternehmens- als auch Nutzerdaten stehlen.*5
Das letzte Kapitel von 'In the Plex' beschäftigt sich mit Umgang zwischen Google und staatlichen Stellen (außerhalb Chinas). Angefangen bei der Unterstützung von Obamas Wahlkampf durch einige Googler bis hin zu den Untersuchungen seitens US-amerikanischer und europäischer Kommissionen, die heutzutage aufgrund von Googles Größe immer häufiger vorkommen und der Frage nachgehen, ob der Konzern im Falle einer Übernahme eines Konkurrenten eine monopolistische Stellung einnimmt.*6
Auch wird in diesem Teil über die Anfänge von 'Google Book Search' gesprochen -- ein Projekt, das schon allein für sich Googles Mission verdeutlicht, alle Informationen der Welt zugänglich zu machen. Das aber aufgrund von Urheberrechtsfragen unter keinem besonders guten Stern steht...
Fazit: 'In the Plex' liefert einen sehr fundierten und detaillierten Einblick in Googles bisherige Geschichte. Es ist interessant geschrieben und gut lesbar. Im Gegensatz zu Douglas Edwards' Google-Buch 'I'm feeling lucky' geht es etwas großflächiger und objektiver an die Entstehung und Fortentwicklung des Unternehmens heran, welches heute am Börsenwert gemessen zu den weltgrößten gehört.
Außerdem ist der hier beschriebene Zeitabschnitt fast doppelt so lang: während 'I'm feeling lucky' 1999 beginnt und mit Edwards' Kündigung 2005 endet, läuft 'In the Plex' bis zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung im ersten Halbjahr 2011 weiter.
Dennoch: Beide Werke ergänzen sich gut und liefern dem Leser eine Menge an Informationen.
*1 S. 74; Gebundene Ausgabe; 2011 *2 S. 193; ebd. *3 S. 69; ebd. *4 S. 70; ebd. *5 wenn mich nicht alles täuscht, ist Google von den damals insgesamt 40 (!) gehackten Unternehmen bis heute das einzige, dass den Einbruch in seine Systeme und den Diebstahl von Daten öffentlich zugegeben hat *6 wobei die Intelligenz beim Technologiekonzern zu finden ist und eher nicht bei den staatlichen Stellen: z.B. geht die Übernahme von DoubleClick so gut wie problemlos über die Bühne
Riesige Wellen, stürmische See, wankendes Schiff -- der Film ist so packend gedreht, dass man sich direkt dabei und selbst ein wenig seekrank fühlt.
Die Handlung an sich ist eigentlich in einem einzigen Satz erzählt.* Doch was der Regisseur und die Schauspieler daraus machen, ist wirklich klasse. Man erlebt eine Gruppe von zwar gleichaltrigen, aber ansonsten sehr unterschiedlichen Typen, die unter schwierigen Umständen zusammenhalten. Es geht um Kameradschaft, Vertrauen, Freundschaft, die eigenen Ängste und Grenzen. Jeder der Schüler hat seine Vorgeschichte und seine eigene Last zu tragen, wird damit aber ernst genommen von den anderen auf dem Schiff.
Es kommt keine Minute Langeweile auf. Und neben der ganzen Spannung wird die Geschichte auch immer mit einem Schuss Humor erzählt.
* Dieser könnte lauten: "Mehrere Jugendliche verbringen ein lehrreiches Jahr 1960/61 auf einem Segelschulschiff."
Eines gleich vorweg: Ich glaube, dass es sinnvoll ist, diese DVDs erst dann anzuschauen, wenn man vorher mindestens eine -- oder besser noch: alle -- Staffeln der Serie gesehen hat. Man wird zwar auch als Zuschauer ohne Vorkenntnisse bestens unterhalten, doch erst mit dem Wissen um den Hintergrund der einzelnen Charaktere, ihre Biographien, wird man die derzeit aktuellste Staffel von 'One Tree Hill' vollkommen genießen können.
Denn es erwartet einen eine höchst-professionell gedrehte Fortsetzung einer der besten Serien, die es im Fernsehen je gegeben hat.
Diese siebte Staffel ist sehr erwachsen. Nicht nur, dass alle ihre High School-Zeit mittlerweile lange hinter sich gelassen haben; auch ihre Dialoge und die Vorgänge in ihren Leben sind weit erwachsener geworden. Gleichzeitig reifer, überlegter und insgesamt humorvoller.
Komischerweise vermisse ich die zwei ausgestiegenen Hauptdarsteller der vorangegangenen Staffeln, Lucas und Peyton, zwar sehr, aber doch nicht so stark, wie ich es vorher vermutet hätte. Alle anderen bekannten Gesichter sind weiterhin dabei. Einige von ihnen charakterlich deutlich verändert -- wie z.B. Brookes Mutter, Victoria. Nebenher werden einige neue Personen eingeführt, die dann auch gleich über längere Abschnitte zu sehen sind und ganz gut dazupassen -- wie z.B. Brookes Designer-Kollege, Alexander.
Von der schauspielerischen Leistung her sehr stark finde ich weiterhin Brooke und auch Dan, obwohl seine aktuelle TV-Prediger-Gestalt etwas absurd wirkt. Immer wieder klasse (und wahrscheinlich für viele Zuschauer nicht so wichtig) finde ich Nathans und Haleys Sohn, Jamie. Er macht seinen Job wirklich gut, seit er zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschienen ist.
Gleichgeblieben (im positiven Sinn) sind für meinen Geschmack Nathan, Julian, Taylor, Millie, Mouth und Skills.
Etwas schwächer als sonst finde ich Haley, die sowohl von der Rolle her als auch mit Blick auf die Songs nicht mehr ganz so überzeugen kann, wie sie es zu ihren atemberaubenden 'Halo'-Zeiten vermochte.
Von den einzelnen Episoden am besten gefallen haben mir die beiden letzten, 'Schatzsuche' und 'Die Filmpremiere'.
Was ich beim Anschauen einer jeden Folge immer noch vermisse, ist die Erkennungsmelodie aus den ersten Staffeln. 'I don't want to be' von Gavin DeGraw wird leider aus Kostengründen nicht mehr verwendet, obwohl es so gut zu 'One Tree Hill' passte.
Nun noch kurz zu meinen Gründen für die Vergabe von lediglich 4 der möglichen 5 amazon-Sterne:
'One Tree Hill' ist, wie bereits oben geschrieben, eine der besten Serien, die es bisher im TV gegeben hat. Doch die volle Punktzahl haben sich einige der vorangegangenen Staffeln verdient. Diese siebte Staffel ist zwar sehr gut, kommt aber nicht ganz an jene Vorgänger heran. Dafür ein halber Stern Abzug.
Ein weiterer halber Stern geht dadurch verloren, dass es im Jahre 2010 immer noch nicht möglich ist, neben den heterosexuellen Personen auch einen oder mehrere homosexuelle Hauptcharaktere zu etablieren. An kreativen Ideen mangelt es dem Team um Produzent Mark Schwahn ja nicht, wie man z.B. schon alleine anhand des mittlerweile sehr skurrilen Lebensweges von Dan Scott sehen kann.
Warum es nicht möglich ist, auch mal einen schwulen Mann oder eine lesbische Frau ins Boot zu holen, kann ich nicht nachvollziehen. Und auch die bisher einzigen beiden homosexuellen Nebenfiguren sind schnell wieder von der Bildfläche verschwunden.*
Fazit: Auch die siebte Staffel überzeugt durch interessante Geschichten und gute Hauptdarsteller. Es lohnt sich!
* Die beiden waren: Anna (Mitschülerin aus der zweiten Staffel), die nach ihrem Coming Out an ihre alte High School zurückgeht, und Josh (Hauptdarsteller in Julians Film aus dieser siebten Staffel), der nach Drehende und Auflösung einiger Verstrickungen nicht mehr auftaucht
Deutsche Soldaten sind seit mittlerweile vielen Jahren in Afghanistan, dennoch wird von der Bundesregierung weiterhin ein vollkommen falscher Mittelweg gefahren, um es sowohl dem deutschen Wähler als auch den internationalen Verbündeten Recht zu machen bzw. keine der beiden Gruppen vollends vor den Kopf zu stoßen.
Liebe Frau Bundeskanzlerin, lieber Verteidigungsminister, lieber Außenminister und alle weiteren an der Regierungskoalition beteiligten Personen:
Bitte sorgen Sie entweder dafür, dass die deutschen Soldaten nach Hause zurückgeholt werden, oder statten Sie sie mit den geeigneten und der Kriegssituation gerechtwerdenden Mitteln aus!
Falls Sie dazu nicht in der Lage oder willens sind, würde ich Sie bitten, ihre Ämter niederzulegen und diese fähigeren, mündigeren Politikern zu überlassen.
Unzureichend und fehl ausgestattete Soldaten haben am Kriegsschauplatz Afghanistan nichts verloren. Das ganze ist, als wenn man einen Busfahrer mit einem Fahrzeug in den Dienst schickt, bei dem die Bremsen nicht adäquat sind. Ja, er hat sich genau wie die Soldaten den Beruf frei ausgesucht und sich vertraglich an den Job gebunden; daraus folgt aber nicht, dass er mit einem unzureichenden Verkehrsmittel losgeschickt wird und dadurch sein sowie anderer Leben dümmlich und sinnlos aufs Spiel setzt.
Bank of America's very recent acceptance of a $5 billion investment by Warren Buffett can be explained by one of only two possible reasons: either the top management at the financial institution is utterly incompetent, or their financial situation is even worse than anyone suspects.
Given Mr. Buffett's stellar success over the past seven decades, I would opt for the first alternative.
Bank of America, how can you agree to shell out a six percent dividend on Berkshire's preferred shares and simultaneously give Mr. Buffett the option to buy 700 million shares at any time in the next 10 years for $7.14 each?
Aren't you a freakin' financial institution that ought to know the subject of lending?
Btw: I wonder why you didn't have to seek approval from existent shareholders....
Update (January 29, 2012): Already now, only five months after their lending deal, Mr. Buffett has -- on paper -- already made a profit: Bank of America's shares traded at $7,30 at the end of last week, i.e. (roughly) two percent more than the price at which he can purchase them.
Bevor er im allgemeinen Informationsfluss untergeht: hier ein Link zum interessanten und gut verständlichen FAZ-Artikel , der sich mit der Möglichkeit des extremen Steuersparens von Unternehmen unter Zuhilfenahme von Irlands Steuergesetzen beschäftigt.
Zwei glückliche Umstände haben dabei geholfen, dass "I'm feeling lucky" [ISBN: 978-1846145131] überhaupt geschrieben wurde. Zum einen, dass Google als 59. Mitarbeiter ausnahmsweise mal keinen Techniker, sondern mit Douglas Edwards einen Marketingmann eingestellt hat, der eine andere Sichtweise auf Googles Innenleben hatte als viele seiner Kollegen. Zum anderen, dass dieser den Zeitaufwand für das Verfassen seines Insiderberichts deutlich unterschätzt.*¹
Lohnt es sich für den Leser? Ich meine: "Ja!"
Google ist zwar oft in den Medien präsent, angefangen bei Blogs und Podcasts über die Wirtschaftspresse bis hin zu Tageszeitungen und Fernsehen. Dennoch bleibt einiges an Unbekanntem übrig, von dem weder Google-Mitarbeiter noch Analysten oder Wagniskapitalgeber erzählen. "I'm feeling lucky" gibt daher dringend nötige Einblicke in ein Unternehmen, das innerhalb eines Jahrzehnts von einer kleinen Klitsche zu einem Milliarden-Dollar-Unternehmen aufgestiegen ist und mittlerweile auf vielfältigen Wirtschafts- und Technologiefeldern mitspielt.
Douglas Edwards erzählt vom ersten Datencenter, in dem Google einen Raum gemietet hatte; dem Umgang mit Spam und Pornographie; den Unternehmensgründern Sergey Brin und Larry Page; dem Umgang mit Konkurrenten; seinem Arbeitsalltag als 'Consumer Brand Manager' und vielem mehr.
Klasse ist, dass viele der ehemaligen Kollegen bereitwillig Auskunft geben und der Leser die Möglichkeit hat, Google nicht nur aus der Sicht des Autors kennenzulernen.
Douglas Edwards geht auch angenehm kritisch mit sich selbst ins Gericht: er beschreibt sich als manchmal sehr überfordert, gleichzeitig stark (mit bisherigen Berufserfahrungen) vorbelastet und angesichts der vielen Computer-Freaks manchmal fehl am Platze fühlend. Bei seinem Eintritt ins Googleversum war er bereits 41 Jahre alt und damit doppelt so alt wie viele andere. Mit Frau und drei Kindern kommt ihm angesichts der (zum damaligen Zeitpunkt noch weitgehend wertlosen) eigenen Aktienoptionen ein Gefühl der finanziellen Unsicherheit.
Dennoch ist die Stimmung im Unternehmen natürlich auch für ihn äußerst anregend. Ständig passiert etwas Neues, begibt sich Google in immer neue unbekannte Gewässer. Eine gute Beschreibung liefert folgender Absatz:
"So much activity took place simultaneously that the linear narrative of this book flattens the immersive 3D experience into an unrecognizable shape. Maybe if you tear out the pages, throw them into the air, and read from them randomly as they flutter down around you, you'll get a better feel for what it was like."*²
An vielen Stellen gibt es Hinweise auf eine Besessenheit mit Daten. Diese werden im Arbeitsalltag ständig gesammelt und wiegen (fast) immer schwerer als andere Ansätze, wie z.B. Bauchgefühl und Erfahrung. Der Autor schreibt von einer "[...] atmosphere where every breath inhaled stats and exhaled analysis."*³ Daher bleibt auch ihm selbst nichts anderes übrig, als bei Verhandlungen mit den Chefs, direkten Vorgesetzten oder Kollegen eigene Vorschläge mit Statistiken und sonstigen Zahlen zu untermauern.
Fazit:
"I'm feeling lucky" ist flüssig zu lesen und sehr informativ. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie es in den Anfangsjahren bei Google war. Und was es hieß, für die beiden sehr anspruchsvollen, intelligenten und unkonventionellen Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin (sowie später noch den CEO, Eric Schmidt) tätig zu sein.
*¹ Douglas Edwards verrrät im "This Week in Google"-Netcast 106, dass er mit dem Schreiben des Buches nicht begonnen hätte, wenn er vorher gewusst hätte, wieviel Zeit es in Anspruch nehmen würde.
Es ist gerade mal ein Jahr her, dass ich wegen lautstarker und gewalttätiger Nachbarn umgezogen bin, da geht es am neuen Wohnort dann auch schon wieder los.
Vor zwei Wochen ist der Mieter (eine Etage tiefer) ausgezogen. Die Nachmieter sind noch nicht ganz eingezogen, und ihr Mietvertrag hat noch gar nicht begonnen, startet auch schon die erste Party – von Renovierungsarbeiten an Sonntagen noch gar nicht gesprochen.
So gegen 22:00h ging es also gestern Abend los: Lautsprecher auf volle Pulle, Türenknallen alle paar Minuten.... Drei (von sieben) Nachbarn haben sich direkt in der Nacht noch beschwert, mit zwei weiteren Mietparteien zusammen wurde dann heute Nachmittag angeklingelt und ausdrücklich klargestellt, dass es sich hier um ein Wohnhaus handelt und jetzt nicht jedes Wochenende Parties akzeptiert würden.
Nächste Woche werden wir geschlossen zum Vermieter gehen und gleichzeitig auch schriftlich protestieren.
Alles weitere dann hier...
P.S. Ich hatte zuerst befürchtet, dass das Remmidemmi keinen groß interessiert, und bin daher positiv überrascht, wie gemeinschaftlich und schnell gegen die Nervensägen vorgegangen wird.
Es enthält 4000 Wörter, die in 12 Abschnitten auf mehrfarbigen, großformatigen Bildern dargestellt werden.
Zusätzlich gibt es Lese- und Verständnisübungen, Anleitungen zu Rollenspielen, etc.
Das Buch ist aber auch denjenigen zu empfehlen, die nicht ihr Englisch, sondern ihr Thai ausweiten und vertiefen möchten.
Auf folgende Einschränkungen muss dann aber hingewiesen werden:
> rein Thailand-spezifische Dinge, Verben, Situationen ... kommen nicht vor
> die Kenntnis der Thai-Schrift ist unabdingbar, da die Vokabeln nicht noch zusätzlich in Lautschrift aufgeführt werden.
Fazit: Das Oxford Picture Dictionary English/Thai ist ein umfangreiches und mit ausgezeichneten Bildern versehenes Wörterbuch, mit dem man seine Thai-Sprachkenntnisse gut erweitern kann.
Das "Thai-English Dictionary" von Domnern und Sathienpong umfasst in seiner 4. Ausgabe von 2009 rund 50.000 Wörter.
Es ist übersichtlich und hat eine gute Unterteilung eines Eintrages, wenn ein Wort mehrere Bedeutungen oder Funktionen hat. Die jeweilige Wortart ist -- im Gegensatz zu vielen anderen Wörterbüchern -- dann aber nicht verzeichnet (z.B. "v.i." für ein intransitives Verb).
Gut ist das alphabetische Register auf jeder Seite zum schnelleren Auffinden eines Wortes anhand seines Anfangsbuchstabens.
Ein Extra-Teil, der die Einträge in Lautschrift verzeichnet, ist genauso wenig vorhanden wie der lautschriftliche Hinweis auf die Aussprache beim Wort selbst -- die Kenntnis der Thai-Schrift ist für die Nutzung also unabdingbar.
Der Anhang enthält sehr umfangreiche Listen mit den Namen von
> Vögeln > Säugetieren > Reptilien > Insekten > Pflanzen > Meeresbewohnern > Städten und Ländern > Thai-Gerichten und ihren Zutaten > Militär- und Polizeidienstgraden > (thailändischen) Regierungsstellen, Staatsunternehmen, Finanzunternehmen und Universtitäten.
Der Inhalt der beiliegenden CD-ROM kann zwar auf der Festplatte abgespeichert werden, leider muss für die Nutzung jedoch immer auch die CD-ROM im Laufwerk stecken.
Gut ist der feste Einband, der das Wörterbuch auch bei häufigem Gebrauch oder bei Mitnahme auf eine Thailand-Reise in gutem Zustand erhält.
P.S. Ein Kauf lohnt sich -- wie bei vielen anderen Lehr- und Wörterbüchern -- in Thailand selbst: dort kostet diese Ausgabe 395 Baht und die Taschenbuchausgabe (ohne CD-ROM) 265 Baht.
Die "Thai Reference Grammar" von James Higbie und Snea Thinsan ist sehr umfangreich und bringt Licht in Bereiche, die dem Sprachlernenden bisher vielleicht nicht -- oder nicht ausreichend -- bekannt waren.
Sie geht auf über 440 Seiten und in insgesamt 18 Kapiteln u.a. ein auf:
> referring to things / people > questions > expanded sentences > tenses > using verbs > using "hai" / requests > conjunctions > quantifiers > comparisons > prepositions > particles / interjections
Im Anhang gibt es Erläuterungen zu "classifiers" (Zähleinheitswörtern) und jeweils einen Index in Thai und in Englisch.
Sehr gut ist, dass jeder Eintrag mindestens einen, oft aber auch drei oder vier Beispielsätze hat. Diese sind in Englisch, Thai-Lautschrift und Thai-Schrift aufgeführt. Die verwendete Lautschrift ist eine von vielen möglichen, so dass unter Umständen mit einer Umstellung und Eingewöhnung zu rechnen ist.
Fazit: Alles in allem ein umfangreiches, übersichtliches Lehrbuch mit nützlichen und abwechslungsreichen Beispielsätzen.
vielen Dank für die schnelle Bearbeitung meiner Einkommensteuererklärung!
Gerechnet hätte ich mit einer Wartezeit von zwei bis drei Monaten nach Abgabe bei Ihnen (wie in der Vergangenheit), doch nach nicht einmal zwei Wochen lag heute der Bescheid für 2010 im Briefkasten. Angesichts einer Rückzahlung von über €1.000 ist das natürlich umso erfreulicher.
Vielen Dank auch dafür, dass ich bisher noch keine Belege einreichen oder sonstige Erklärungen vornehmen musste, was unter Umständen viel Zeit, Energie und Nerven hätte kosten können.